Der US-Musik-Dienst Pandora hat gestern eine neue Smart-TV App veröffentlicht. Nicht auf Samsung oder Phillips, nicht auf LG oder dem Opera-Store. Einfach nur eine HTML5 Webseite die auch auf dem Fernseher bedienbar ist – ein browser-basiertes Interface für den TV-Bildschirm.
Das ist der erste große Player von dem ich höre, der diesen Weg gegangen ist. Wir, der kleine Player myTVLink, sind den Weg zwar auch gegangen, aber doch relativ unbeachtet.
Warum macht Pandora das? Schließlich gibt es doch z.B. auf Samsung eine native Smart TV App. Ist auch viel besser, höre ich die, die Ahnung haben sagen, dann ist man nämlich im Store und wird auch gefunden.
Pandora ist auch diesen Weg (bisher) gegangen; schließlich sie sind angeblich auf mehr als 400 verschiedenen “Connected Devices”, darunter alle “Großen” wie Samsung und Co. Warum also eine HTML5 TV-App?
Ich habe nur eine Antwort darauf, und das ist nur eines von vielen Beispielen aus dem Reviewprozess eines TV-Herstellers, der myTVLink – so wie wir es alle unter mytvlink.tv kennen, benutzen (und lieben) – ablehnt. Und zwar mit folgenden Sätzen:
1. Access the service.
2. Navigate and select ‘Tipps’ category.
3. Navigate and select ‘Ansehen’ option on any video.
4. Navigate and select ‘Ansehen’ option.
5. Observe the loading indicator before the video playback.Actual Result: There is no loading indicator before the video playback.
Expected Result: There should be a loading indicator until the video playback starts.”
Ernsthaft?
Ich hatte gedacht dass ist UNSER Service und wir bestimmen, was wir UNSEREN Kunden zumuten wollen. Wir hatten beschlossen an der beschriebenen Stelle KEIN “loading indicator” einzubauen, sondern eine zwinkernde “Dame der Vermittlung” (über die wir auch schon viel Gutes gehört haben).
Ich kann Pandora sehr, sehr gut verstehen, und ich hoffe dass noch viele weitere Anbieter sich dem seltsam restriktiven gebaren von Smart-TV-Plattformen verschließen. Wofür gibt es Webstandards und Browser?





